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Gesprächsrunde der drei Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Luxemburg mit dem Moderator Nils Minkmar (Der Spiegel)

Gesprächsrunde im Institut Pierre Werner, © Deutsche Botschaft

23.02.2018 - Artikel

Das Institut Pierre Werner wurde 2003 auf Initiative der französischen, deutschen und luxemburgischen Regierungen als gemeinnützige Gesellschaft nach luxemburgischem Recht gegründet. Es ist ein europäisches Kulturinstitut zur Förderung von kultureller Vielfalt und intellektuellem Austausch in Europa.

Es führt die Arbeit des ehemaligen Goethe-Instituts Luxemburg und der ehemaligen Thomas-Mann-Bibliothek unter einer neuen Zielsetzung weiter. Dabei strebt es zugleich die kulturelle Vielfalt, den intellektuellen Austausch und die Meinungsdebatte in Europa, aber auch zwischen Europa und seinen Nachbarn an. Hier folgt das Institut ganz der Tradition des „Geistes von Colpach“, mit besonderem Schwerpunkt auf der Entstehung einer europäischen Staatsbürgerschaft. Dem trinationalen Institut mit europäischer Berufung können bei Interesse und bei schon bestehender Vertretung eines Kulturinstituts in Luxemburg laut der Satzung aus dem Jahr 2006 weitere Mitgliedsländer der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums beitreten.

Das Institut Pierre Werner hat aus gutem Grund seinen Sitz in Luxemburg, einem seiner Gründungsländer. Der Standort spiegelt den Wunsch der Länder wider, eine Basis für ein Netzwerk des kulturellen und intellektuellen Austausches zu schaffen. Durch diese Herangehensweise soll ein kulturelles Europa entstehen, welches die nationalen Kulturen dazu anregt, sich gegenseitig zu bereichern und voneinander zu profitieren. So wird das Institut zu einem Ort der Begegnung und knüpft an die lange Tradition des intellektuellen Austauschs an, welcher die europäische Kultur in den vergangenen Jahrhunderten ausgemacht hat.

Benannt wurde das Institut nach dem luxemburgischen Politiker Pierre Werner (1913–2002), der sein politisches Wirken zeitlebens sowohl als Premierminister als auch als Finanz- und Kulturminister des Großherzogtums Luxemburg auf die Errichtung Europas ausgerichtet hat. Er setzte sein Hauptaugenmerk vor allem auf die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Währung und einer gemeinsamen Kulturpolitik.

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