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17. Ausgabe der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz

Ministerpräsident Armin Laschet spricht im Rahmen einer Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz

Ministerpraesident Armin Laschet spricht im Rahmen der 17. Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz am Montag den 04.06.2018 in Luxemburg, mit dabei Premierminister Xavier Bettel (l) und Carlo Thelen, Hauptgeschaeftsfuehrer Handelskammer Luxemburg, und Botschafter Heinrich Kreft (r), © Stk NRW/Uta Wagner

08.06.2018 - Artikel

"Fachkräfte(mangel): Motor (und Bremse) einer wissensbasierten Gesellschaft".

Die 17. Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftskonferenz (WiKo), stand am 4. Juni 2018 unter dem in Luxemburg und in Deutschland brennenden Thema "Fachkräfte(mangel): Motor (und Bremse) einer wissensbasierten Gesellschaft".

Die WiKo ist regelmäßiger wirtschaftspolitischer Höhepunkt der deutsch-luxemburgischen Beziehungen und hat in diesen einen fast institutionellen Charakter:

So war sie beispielsweise 2014 Teil des Staatsbesuchs von Bundespräsident Gauck im Großherzogtum, und so haben sich Bundesaußenminister Frank Steinmeier und Außen- und  Europaminister Jean Asselborn gemeinsam auf der 15. WiKo am 17.10.16 ausgetauscht.

Gemeinsame Gastgeber sind immer die Chambre de Commerce und die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Luxemburg.

Die politischen Kernbotschaften gaben der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Laschet und Premierminister Xavier Bettel. In der anschließenden Podiumsdiskussiondiskutierten mit Journalisten zwei luxemburgische Unternehmensvertreter nämlich ein Mittelständler aus dem Bereich High-Tech Lösungen und eine Vertreterin des weltweit fünftgrößten Luftfrachtcarriers Cargolux und deutscherseits der ehrenamtliche Präsident der Niederrheinischen IHK Duisburg-Wesel-Kleve, der gleichzeitig mittelständischer Unternehmer ist, sowie ein Unternehmer aus der Beratungs- und Fortbildungsbranche.

Die Wirtschaftskonferenz arbeitete fünf Thesen heraus:

In Luxemburg mangelt es vor allem an Akademikern, vor allem aus dem MINT-Bereich.

Das Wirtschaftswachstum erfolgt auch im zehnten Jahr des Aufschwungs vor allem mittels zusätzlicher Arbeitskräfte und kaum über Produktivitätssteigerung. Das führt zu ständig steigenden Pendlerzahlen mit entsprechender Belastung der Verkehrsinfrastruktur und der Umwelt.

Die  Sorge der Betriebe, Fachkräfte zu finden und zu halten, wird angesichts des demographischen Wandels bleiben. Dieser ist in Deutschland ausgeprägter als in Luxemburg, weil Luxemburg als - auch in seinem Selbstverständnis - Einwanderungsland ein jährliches Bevölkerungswachstum von 2% verzeichnet;

In Luxemburg  gibt es genauso wie in Deutschland erhebliche Defizite bei der Qualifizierung von Arbeitslosen bzw. bei deren Reintegration in den Arbeitsmarkt. Das hat vor allem mit unzureichender bzw. wenig treffgenauer beruflicher Aus- und Fortbildung zu tun.

Der Universitätsabschluss wird vor allem in Deutschland manchmal überbewertet. Eine berufliche Ausbildung und fortlaufende Qualifizierungen bringen oftmals exzellente Verdienst- und ebenso gute Aufstiegschancen.


Ministerpraesident Armin Laschet spricht im Rahmen einer Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz
Ministerpraesident Armin Laschet spricht im Rahmen der 17. Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz am Montag den 04.06.2018 in Luxemburg, mit dabei Premierminister Xavier Bettel (l) und Carlo Thelen, Hauptgeschaeftsfuehrer Handelskammer Luxemburg,© Stk NRW/Uta Wagner


17. Ausgabe der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz
Ministerpraesident Armin Laschet spricht im Rahmen der 17. Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftskonferenz am Montag den 04.06.2018 in Luxemburg, mit dabei Premierminister Xavier Bettel (l) und Carlo Thelen, Hauptgeschaeftsfuehrer Handelskammer Luxemburg,© Land NRW / U. Wagner

 

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