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18. Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftskonferenz 2019

Deutsch-Luxemburgische Wirtschafskonferenz 2019

Deutsch-Luxemburgische Wirtschafskonferenz 2019, © Chambre de Commerce

24.05.2018 - Artikel

Mobilität neu denken - Prioritäten für eine deutsch-luxemburgische Verkehrsinfrastruktur

 Mobilität neu denken - 

Prioritäten für eine deutsch-luxemburgische Verkehrsinfrastruktur

 

  • Die 18. Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftskonferenz,die am 1.7. gemeinsam vom Präsidenten der Chambre de Commerce, Luc Frieden und Botschafter Dr. Heinrich Kreft eröffnet wurde, befasste sich mit dem gerade in Luxemburg, aber auch in vielen anderen Ballungsräumen - immer wichtiger werdenden Thema Mobilität. Im Großherzogtum, das der Wirtschaftsmotor der Großregion ist, sind arbeitstäglich 200.000 Pendler unterwegs.

Vor diesem Hintergrund kamen unter der Fragestellung „Mobilität neu denken - Prioritäten für eine deutsch-luxemburgische Verkehrsinfrastruktur“ der LUX Verkehrsminister Bausch, die stellvertretende MP und Verkehrsministerin des Saarlandes, Rehlinger, sowie die Ministerin für Arbeit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, Bätzing-Lichtenthäler, in die Chambre de Commerce. Zur anschließenden Podiumsdiskussion stießen der Hauptgeschäftsführer der IHK Trier und ein Partner von Deloitte Luxemburg hinzu, einem der größten Arbeitgeber in Luxemburg.

Politik und Wirtschaft waren sich einig, dass die Infrastruktur im Land mindestens während der Stoßzeiten an ihre Grenzen stößt, und dass der weitere Ausbau, falls überhaupt möglich, kaum finanzierbar und wenig ökologisch wäre.

Also müssen neue, intelligente Wege beschritten werden und zwar grenzüberschreitend zum Nutzen der Menschen in der Großregion.

  • Ideen für die effizientere Auslastung der Straßen: Carpooling, Park-Ride oder Sonderfahrspuren für Autos, die beim Carpooling mitmachen, wie seit kurzem auf der Autobahn zwischen Arlon und Luxemburg existieren.
  • Digitalisierung, um Verkehre zu vermeiden bzw. Infrastrukturen effizienter zu gestalten. So könnte beispielsweise eine dichtere Taktung des Schienenverkehrs erreicht werden.
  • Einrichtung von Co-Working-Spaces, das ist beispielsweise eine Initiative von Deloitte in Esch-Belval, um die Stadt vom Autoverkehr zu entlasten.
  • Abkehr von 9-to-5 Jobs, wo möglich. Beispiel Deloitte, die flexible Arbeitszeiten beginnend um 06.00 Uhr und endend um 22.00 Uhr eingeführt haben.
  • Mehr Teleheimarbeit: Die Wirtschaftskonferenz ist sich einig, dass dafür die bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen weiter flexibilisiert werden müssen; ein Auftrag an die Politik.
  • Mitfinanzierung von Verkehrsinfrastrukturprojekten durch das Großherzogtum, dem wirtschaftlich und finanziell stärksten Partner in der Großregion.
Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftsinitiative
Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftsinitiative© Chambre de Commerce

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Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftsinitiative© Deutsche Botschaft Luxemburg


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